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Syrien: Israelischer General bei Luftangriff getötet

StellvertreterkriegSyrien

Zwei syrische Luftschläge fügen der israelischen Operation “Südsturm” empfindlichen Schaden zu – Amerikanische Militärhilfe für Israel landet beim Islamischen Staat (ISIS)

Am Freitag, den 26. Juni 2015, wurden bei einem Luftangriff des syrischen Militärs ein israelischer General und 20 Terroristenführer (einschließlich Verbindungspersonal von Saudi-Arabien und Katar) getötet. Dies war eine von zwei Operationen in der Region gegen die ausländischen Militärkräfte, die derzeit in Syrien agieren.

Der zweite Angriff löschte einen tschetschenischen Scharfschützenzug aus, der vor kurzem von den Ausbildungslagern innerhalb Jordaniens angekommen war.

Die israelische Operation “Südsturm“, der lange geplante Vorstoß nach Damaskus über Jordanien, erleidet damit einen großen Rückschlag. Wie aus Geheimdienstkreisen verlautbart wurde, sollte das Unternehmen “Südsturm” mit Angriffen auf den Libanon und einem türkischen Einfall nach Syrien vom Norden her koordiniert werden, der für den 8. Juli vorgesehen war.

Beide Orte des Geschehens sollen – obwohl innerhalb Syriens gelegen – unter dem erweiterten Schutzschild des “Eisernen Doms” (des israelischen Luftabwehrsystems) gestanden haben und daher für derartige Angriffe Stellvertreterkrieg in Syrienundurchdringlich sein. Amerikanischen Patriot-Raketenbatterien waren nach Geheimdienstberichten an vorgeschobene Positionen verlegt worden, um die Luftabwehr sicherzustellen und um die Operationen der Al Kaida/ISIS im Rahmen des “Südsturms” zu unterstützen.

Beide Attacken fanden in der Provinz Daara (Deera auf der Karte rechts), wo seit Monaten blutige Gefechte stattfinden. Laut einer Quelle im syrischen Nachrichtendienst war der getötete israelische General der Kommandeur des Unternehmens “Südsturm“, einer Offensive mit drei Säulen in Richtung auf die Stadt Daara. Gestern wurde die Stadt mit Dutzenden von Mörsergranaten und GRAD-Racketen beschossen.

Das Unternehmen “Südsturm” wird vom Militärischen Operationszentrum (MOC) in der Stadt Kerak (in Jordanien) aus geleitet. Kerak ist eine Stadt mit 20.000 Einwohnern östlich des Toten Meeres. In dem Ort befinden sich die Ruinen einer Burg der Kreuzfahrer des Königreiches Jerusalem. Diese Burg ist nicht zu verwechseln mit dem bekannteren Krak des Chevaliers in Syrien. Kerak ist von Israel aus leicht mit Hubschraubern zu erreichen, die den Wadi Kerak entlang fliegen, um unentdeckt zu bleiben.

Das Militärische Operationszentrum (MOC) in Kerak wurde vom israelischen Geheimdienst errichtet und verfügt über Satellitenanbindung und Anlagen zur Auswertung verschiedenster Nachrichtenquellen. Das MOC operiert in Abstimmung mit den vier CIA-Ausbildungslagern in Jordanien und dem gewaltigen Geheimdienst- und Logistikzentrum im neu erbauten saudischen “Diplomatenviertel” in Amman.

Von Kerak aus überquerten der israelische General und die tschetschenischen Teams die Grenze nach Syrien bei Nassib (südlich der Stadt Daara), einem Grenzübergang, der vom Islamischen Staat kontrolliert wird. Dies geschah am Abend des 25. Juni und wurde von den Syrern mit Satellitenaufklärung und personellen Geheimdienstressourcen genauestens überwacht. Das israelische Kommandoteam reiste zum Gefängnis Karaz im Süden der Provinz Daara, wo der Islamische Staat einen Kommando- und Logistikposten betreibt und den Transit von Dschihadisten aus Israel und Jordanien organisiert.

Dort traf sich der israelische General mit Führern von Al-Nusra, der “Freien Syrischen Armee“, der “Siegesarmee” und Brigaden von Al Muthana und Al-Ezz……

Es wurden Pläne geschmiedet, einen Angriff von drei Seiten mit 15.000 Terroristen aus 4 Gruppen auf Daara durchzuführen.

Schon am Morgen waren Ladungen von israelischen TOW- und LAAW-Raketen sowie deutschen Milan-Panzerabwehrraketen angeliefert worden, die aus Israel nach Jordanien eingeflogen und anschließend nach Syrien geschleust worden waren. Einige dieser Raketen stammen aus israelischen Beständen, die vor kurzem von den USA aufgefüllt wurden, nachdem Israel behauptet hatte, es hätte diese bei den Angriffen auf Gaza eingesetzt…….

Von hier aus begaben sich der israelische General und bis zu 20 weitere Personen aus seinem Stab zu einer gesicherten Villa in einigen Kilometern Entfernung. Die Villa ist nun eine rauchende Ruine.

Laut Quellen aus Damaskus erhielt die syrische Luftwaffe genaue Daten über beide Meetings und bombardierte unmittelbar danach beide Plätze. Es wird berichtet, daß dabei 80 Terroristen zusätzlich zu den 20 Kommandoführern, dem israelischen General und den Tschetschenen getötet wurden.

Der tschetschenische Scharfschützenzug war in der Stadt Saida unter scharfer Bewachung untergebracht, als er von dem Luftschlag überrascht wurde. Der Zug war auf Präsident Assad und andere syrische Führer angesetzt…..

Schon am 27. April 2015 gelang den Syrern ein entscheidender Schlag gegen die ausländische Terrormafia:

Damaskus, 27. April 2015

Heute wurden 2 katarische und 6 türkische Offiziere in einem Kommandounternehmen einer Eliteeinheit der Syrischen Armee getötet [bzw. gefangengenommen]. Diese Offiziere kommandierten die Al Nusra-Einheiten, welche in den letzten 8 Stunden von der Türkei aus nach Syrien eingedrungen waren. Zusätzlich zu den katarischen und türkischen Offizieren wurden zwei Dutzend Polit- und Militäroffiziere der Al Nusra getötet [[bzw. gefangengenommen], der innere Zirkel ihrer Kommandostruktur. http://www.politaia.org/israel/syrien-zerschmettert-fuehrungsriege-von-al-nusra/

Quelle: http://www.veteranstoday.com/