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Die Jobs, die Computer und Roboter schon bald übernehmen

Wie die „Ökonomie der Superstars“ die Einkommensverteilung ändert

Ein schnellerer technischer Fortschritt wird zu mehr Wohlstand für die Volkswirtschaft als Ganzes führen, da die eingesetzten Arbeitskräfte produktiver werden. Aber: “Computertechnik produziert eine Ökonomie, die Kapital gegenüber Arbeit favorisiert, hochqualifizierte gegenüber geringqualifizierter Arbeit bevorzugt und Superstars hervorbringt, die Weltmärkte beherrschen“, erwarten Brynjolfsson und McAfee.

Wenn Roboter immer mehr Jobs mit höherer Qualifikation ersetzen, sinken also nicht nur die Chancen geringqualifizierter Arbeitnehmer, sondern auch der Mittelschicht. Gewinner sind nur die oberen 20 Prozent der Einkommenspyramide, die immer reicher werden. Erste Auswirkungen dieser digitalen Spaltung sind zur Zeit in San Francisco zu beobachten, wo die Bevölkerung gegen die Google-Busse (und deren gutverdienende, die Mieten hochtreibenden Passagiere) protestiert. Dort sind nur noch 14 Prozent der Häuser auf einem Preislevel, das sich die Mittelschicht leisten kann.

Die Wissenschaft liefert mit der „Ökonomie der Superstars“ eine Erklärung für die wachsende Spaltung. Denn Märkte, in denen der Beste alles bekommt, existieren in der digitalen Welt viel häufiger als in der alten analogen Welt. In einer digitalen Welt ohne Beschränkungen, in der einmal erstellte digitale Produkte kostenlos vervielfältigt werden können, in der es so gut wie keine Transportkosten für digitale Produkte sehr wichtig sind, genügt meist ein kleiner Vorteil, um den gesamten Markt zu gewinnen, während der Zweitplazierte leer ausgeht.

Es mache aber keinen Sinn, sich gegen die Technik zu wehren, argumentieren die beiden MIT-Wissenschaftler. „Wir können das Rennen gegen die Maschinen nicht gewinnen, zumal die Maschinen immer schneller werden, die Menschen aber nicht. Aber die Menschen können lernen, besser mit den Maschinen zu rennen, sie als Verbündete und nicht als Gegner zu betrachten. Der Hebel sei eine gute Bildung, die ebenfalls durch die Technik verbessert werden. Online-Kurse machen es für alle möglich, mehr zu lernen.

Link: The fastests growing jobs – and the robots that will steal them

Erschienen auf https://netzoekonom.de/2014/01/31/die-jobs-die-computer-und-roboter-bald-ersetzen-koennen/

Veröffentlicht am 30.10.2014

“Du wirst unnötig werden. Du glaubst, du bist besonders, einzigartig und daß was auch immer es ist, das du tust, unmöglich ersetzt werden kann. Du liegst falsch. Während wir sprechen, laufen Millionen von Algorithmen, die von Computerwissenschaftern erschaffen wurden, verzweifelt auf Servern überall auf der Welt nur mit einem Ziel: zu tun, was auch immer Menschen tun können, aber besser.

Das ist das Argument für ein Phänomen namens technologische Arbeitslosigkeit, eines, das die moderne Gesellschaft durchdringt. Doch ist dies wirklich der Fall? Oder ist es lediglich eine futuristische Fantasie? Was wird in den nächsten Jahren aus uns werden und was können wir tun, um einen katastrophalen Kollaps der Gesellschaft zu verhindern?

Roboter stehlen deinen Job, aber das ist OK: Wie man den Wirtschaftskollaps glücklich überlebt erforscht den Einflußtechnologischen Fortschritts auf unser Leben, was es bedeutet, glücklich zu sein und gibt Vorschläge, um den System-Kollaps zu vermeiden.”

www.serendii.com/roboter-stehlen-deinen-­job-ist-das-okay/