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Zur Person: Prof. Andrej Fursow – Lebenslauf

Lebenslauf von Prof. Andrej Fursow

fursov
Andrej Iljitsch Fursow (geb. 1951)

Absolvierte 1973 das Asien- und Afrikainstitut an der Moskauer Staatlichen Universität

  • Direktor am Institut für system-strategische Forschung
  • Direktor des Zentrums für Rußland-Studien an der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften
  • Leiter der „Schule für Fursow-Analytik“ an der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften
  • Leiter der Abteilung für Asien und Afrika am Institut für wissenschaftliche Information in Sozialwissenschaften der russischen Akademie der wissenschaften
  • Chefredakteur des Referatblattes „Orientalistik und Afrikanistik“
  • Dozent am Institut für Asien und Afrika an der Moskauer Staatliche Universität; gibt folgende Vorlesungen: „Theorie und Geschichte der Sozialsysteme“, „Das moderne Weltsystem“, „Geschichte der westlichen Orientalistik vor dem Ende des 19. Jh.“ (gemeinsam mit K. A. Fursov), „Geschichte der westlichen Orientalistik des 20.–Anfang 21. Jh“ (gemeinsam mit K. A. Fursov)
  • Akademiemitglied der International Academy of Science (Innsbruck, Österreich)
  • Preisträger einer Reihe angesehener Literatur- und gesellschaftspolitischer Auszeichnungen für Publizistik
  • Mitglied der russischen Schriftstellerunion
  • Mitglied des russischen Intellektuellen-Vereins
  • Autor von 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen, inklusive 9 Monographien
  • Hielt Vorlesungen an den Universitäten der USA (Columbia University, Yale University, New York University; Dickinson College), Kanada, Deutschland, Ungarn, Indien
  • Teilnehmer einer Reihe internationaler Projekte im Bereich der Sozialwissenschaften

Forschungsthemen:

  • Methodologie der sozial-historischen Forschung,
  • weltweiter Machtkampf,
  • vergleichende Analyse „Osten – Westen – Rußland“,
  • Kapitalismus als System

Nach Ergebnissen der Internet-Umfrage der wissenschaftlichen Gemeinschaft in 2000–2004 und 2005 ging er in die Liste, der „100 führenden sozial- und geisteswissenschaftlichen Denker Rußlands“ (entsprechend der Jahre 2005 und 2006), ein.