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Nachtwölfe bei der Ankunft und Kranzniederlegung am 2. Mai 2015 in Wien

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Am 2. Mai 2015 zwischen 19.00 Uhr und 19.45 Uhr legten die Nachtwölfe am Schwarzenbergplatz in Wien vor dem Russendenkmal in Anwesenheit des russischen Botschafters einen Kranz nieder.

Am 2. Mai 2015 zwischen 19.00 Uhr und 19.45 Uhr legten die Nachtwölfe am Schwarzenbergplatz in Wien vor dem Russendenkmal in Anwesenheit des russischen Botschafters einen Kranz nieder.

Wie der Russische Botschafter SE Herr Sergej Netschajew der APA mitteilte, wollten die „Nachtwölfe“ die Nacht auf Sonntag in Wien verbringen. Zuvor wolle er mit den Bikern noch über ihre weitere Route sprechen. Eine weitere Aktion in Österreich ist Netschajew zufolge nicht geplant.

Zuvor waren Angehörige des Sicherheitsbüros an die österreichisch-slowakische Grenze gereist, um die beiden russischen Biker sicherheitspolizeilich zu überprügfen, obwohl sie sich längst mit gültigen Visa im Schengenraum aufgehalten hatten. Welche Gefahr von zwei müden, nicht mehr ganz jungen Bikern für den Staat und das Volk Österreichs ausgehen hätte sollen, wurde bislang nicht bekanntgegeben. Die zwei Russen und sie begleitende etwa 20 Sympathisanten wurden von den Beamten des Sicherheitsbüros bis Wien eskortiert, wo sie am frühen Abend gegen 19.00 auf der Ringstraße Richtung Schwarzenbergplatz einbogen .

Gut 500 Sympathisanten und Unterstützer, in Wien lebende Russen genauso wie Österreicher, die aus Sympathie und Verständnis für Rußlands Politik und seinen Präsidenten Putin gekommen waren, empfingen den Konvoy mit begeistertem Klatschen.

Als sie sich von ihrer Rennkleidung befreiten und die Helme ablegten, konnte man die Männer zum ersten Mal aus nächster Nähe ganz real sehen: Diese beiden nicht mehr ganz jungen, müde aussehenden und doch freundlich lächelnden Herren hatten es geschafft, die gesamte EU zu lähmen, Länder wie Polen, Litauen und sogar Deutschland in Panik zu versetzen, als würde eine Russische Invasion unmittelbar bevorstehen.

Zwei müde, staubige Männer nach einem langen Ritt, die im Andenken an unser aller Vorfahren einen Kranz niederlegen, ihrem Botschafter die Hand schütteln, der begeisterten Menge einige Minuten für Fotos und Glückwünsche zur Verfügung stehen und dann wohlverdient ihre müden Knochen ausruhen gehen, diese zwei Männer haben ein diktatorisches System wie die EU in ihren Grundfesten erschüttert.

In Zeiten, in denen die Masse auf Brot und Spiele getrimmt wird, den Blick gesenkt auf Smartphones fixiert und mit gentechnikveränderten Dickmachern im wahrsten Sinn des Wortes bewegungsunfähig gemacht werden soll, haben zwei nicht mehr ganz junge Männer auf ihren Bikes gezeigt, was immer mehr von uns von unserem Zeitalter erwarten, wie jede Generation vor uns und wie es noch viele Generationen nach uns tun werden: Wir brauchen Helden, die uns den Mut geben, an unsere Grenzen zu gehen, unseren Willen ernst zu nehmen, ihn zu schärfen und für unsere Ziele, Überzeugungen und Gedanken offen und durch Handlungen einzutreten. Wenn zwei Männer die ganze EU in Panik versetzen konnten, was vermögen dann ganze Völker, die bereit sind, sich endlich dieser diktatorischen und zerstörerischen Sekte EU zu entledigen !