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Kiew sieht in Gérard Depardieu und Oliver Stone „Bedrohung für nationale Sicherheit“

© SPUTNIK/ VLADIMIR ASTAPKOVICH

Der Grund bestehe darin, daß Gérard Depardieu, der seit 2013 die Russische Staatsbürgerschaft besitzt, betont hätte, daß er „Rußland und die Ukraine als Teil Rußlands“ möge, so Ouest-France. Auch ist der Schauspieler als eifriger Anhänger des russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt.

Das ukrainische Kulturministerium hat den französischen Schauspieler Gérard Depardieu und weitere 600 Personen auf eine Schwarze Liste von Künstlern gesetzt, die die nationale Sicherheit gefährden, wie das französische Portal Ouest-France am Mittwoch berichtete.

Der prominente US-amerikanische Regisseur Oliver Stone, der amerikanische Schauspieler Steven Seagal, der Russische Schauspieler Alexej Batalow und der serbische Regisseur und Musiker Emir Kusturica sind von der ukrainischen Regierung ebenfalls zu „personae non grata“ erklärt worden.

Wegen Rußland-freundlicher Position: Konzert mit Kusturica in Kiew gestrichen

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Der prominente US-amerikanische Regisseur Oliver Stone darf nicht mehr in die Ukraine einreisen.

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Der amerikanische Schauspieler Steven Seagal, der Russische Schauspieler Alexej Batalow und der serbische Regisseur und Musiker Emir Kusturica sind von der ukrainischen Regierung ebenfalls zu „personae non grata“ erklärt worden.

Die Einreise in die Ukraine sei für die unerwünschten Personen verboten. Die Filme unter Teilnahme der in der Liste genannten Schauspieler würden in den ukrainischen Kinos nicht gezeigt. Außerdem sei es für ukrainische Medien verboten, ihre Namen zu erwähnen.

Der Grund bestehe darin, daß Gérard Depardieu, der seit 2013 die Russische Staatsbürgerschaft besitzt, betont hätte, daß er „Rußland und die Ukraine als Teil Rußlands“ möge, so Ouest-France. Auch ist der Schauspieler als eifriger Anhänger des russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt.

Zuvor hatte das Kulturministerium der Ukraine die Sicherheitsbehörden ersucht, den Auftritt von Kusturica in Kiew zu verbieten. Die Behörde berief sich dabei auf zahlreiche Protestschreiben von Aktivisten und Kulturschaffenden gegen die Haltung des serbischen Regisseurs, der „wiederholt die Okkupationspolitik der russischen Föderation gegenüber der Ukraine sowie die Annexion der Krim öffentlich unterstützt hat“.

Nach Angaben des Portals wird die Schwarze Liste am 3. August auf der offiziellen Webseite des ukrainischen Kulturministeriums veröffentlicht.