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Hexenkräuter: Eisenkraut

Selbst in der heutigen Zeit gibt es noch bei uns in Süddeutschland die sogenannten Kräuterweiber (früher hießen sie auch Hexen), welche immer noch Ihr bevorzugtes morgendliches Getränk mit einer Miniprise Eisenkraut würzen, um gegen manipulationen aller Art geschützt zu sein.

  • Botanischer Name: (Verbena officinalis)
  • Kategorie: Blätter, Blüten, Samen, Stengel, Wurzeln
  • Mondphase: Neumond, Vollmond
  • Magische Verwendung: Schutz, Zauber
  • Jahreszeit: Sommer bis Herbst
  • Kontinent: Weltweit

Anwendung:

Eisenkraut ist eine der 12 höchsten Schutz – und Zauber – Pflanzen des Rosenkreuzerordens.
Hauptsächlich wird Eisenkraut zum Schutz verräuchert, oder als Zugabe in Hexensalben (die berühmteste dürfte die Flugsalbe sein) und Zaubertränke.
Z. B. gegen schwarzmagische Angriffe, als Beigabe in Liebesräucherungen oder auch in Liebestränke findet es seine Verwendung.

Überlieferte Beschreibung

Schon in der Antike war er als mächtige Schutz- und Heilpflanze bekannt.

  • Die römischen Soldaten trugen stets ein Sträußlein bei sich. In der heutigen Zeit wird aber leider zumeist sein kleiner Bruder die Verbena verwendet, obwohl bekannt ist, daß er es nicht mit der Schutz und Heilwirkung des original Eisenkrauts aufnehmen kann.
  • Er war in der Antike bei den Griechen, Römern, Spartanern bis hin zu den Kelten, Galliern ja sogar bei den Wikingern als heiliges Kraut bekannt.
  • Die alten Ägypter gaben ihm den salbungsvollen Namen “Träne der Isis”. Bei den Druiden wurde dieses Kraut fast genauso hoch verehrt wie die Heilige Mistel.
  • Im Mittelalter wurde es bei fast allen Heil -, Liebes – und Zaubertränken beigemengt getreu nach dem Motto viel hilft viel. In England wurden Sie zum Bannen von Teufeln und Hexen verwendet, demzufolge wird er dort auch “Teufelsbanner oder Teufelsgift” genannt (Devil´s Bane). Dort wird er zum Teil heute noch über die Hauseingänge gehängt, oder bei Neubezügen zum Schutz und zur Reinigung verräuchert wird.
  • Bei den Rosenkreuzrittern ist sie eine der 12 hochmagischen Pflanzen, Sie wird dem Planeten Venus zugeordnet.
    Bei den Hexen wurde kein Trank ohne Eisenkraut gebraut. Bei vielen Räucherritualen findet es Verwendung vor allem für: materiellen Erfolg, zur Reinigung und zum Schutz gegen negative Einflüsse. Er soll Mut und Selbstvertrauen schenken und die Persönlichkeit stärken.

Extra anzumerken ist, daß er ein Schutz gegen Vampire und für alle die solche Fürchten ist, in diesem Fall sollte man ihn einfach immer bei sich tragen. Laut Überlieferungen konnte man, wenn ein Vampir versuchte jemanden zu manipulieren (Gedankenkontrolle) diesen mit Eisenkraut umgehen und seinen freien Willen behalten. Auch sollte Eisenkraut tödlich auf Vampire wirken so sie es zu sich nehmen. Aus diesem Grund wurde Eisenkraut in der dunklen Zeit oft auch unter das Essen gemischt oder Getränken beigegeben. Zum Beispiel sind aus England viele Bierrezepte bekannt, in denen immer etwas Eisenkraut in der Maische zugegeben war. Dies wurde zur damaligen Zeit als vernünftiger Schutz gegen diese “Untoten Wesen” oder auch “Kalte Wesen” gesehen.

Selbst in der heutigen Zeit gibt es noch bei uns in Süddeutschland die sogenannten Kräuterweiber (früher hießen sie auch Hexen), welche immer noch Ihr bevorzugtes morgendliches Getränk mit einer Miniprise Eisenkraut würzen, um gegen manipulationen aller Art geschützt zu sein.

Auch wurden auf alten Bauernhöfen immer rechts und link neben den Eigängen jeweils ein Stock mit Eisenkraut, Rosmarin und Lavendel gepflanzt. Dies ist sogar durch Ausgrabungen vorchristlicher Dörfer belegbar.

Volksnamen:

Katzenblutkraut, Eisenbart, Sagenkraut, Heiligkraut, Taubenkraut, Druidenkraut, Verbena, Eisenhart, Hahnenkopf, Heiligkraut,Katzenblut, Merkurblut, Junotränen, Richardskraut, Stahlkraut, Sagenkraut, Taubenkraut, Wundkraut, Venusader, Eisenhart, Isenkraut,