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Gastbeitrag: Der nicht mehr ganz so geheime Globalisierungsplan der USA

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Originalbeitrag http://pressejournalismus.com/2015/02/der-nicht-mehr-ganz-so-geheime-globalisierungsplan-der-usa/

Zur Zeit gibt es mehrere Ereignisse in und rund um Europa die auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.

Dazu zählen: die Ukraine-Krise, die Pegida-Bewegung, die Flüchtlingswellen, die Destabilisierung des gesamten Nahen Ostens, der Kampf gegen den Terror und natürlich die Freihandelsabkommen. Doch was haben all diese Ereignisse und Entwicklungen miteinander zu tun?

Vorwort an die Kritiker:

1. Wir haben uns die Worte von Thomas Barnett nicht ausgedacht, sondern nur übersetzt.
2. Bevor Sie Kritik ausüben, kaufen Sie sich seine Bücher und lesen Sie selbst nach:

  • The Pentagon’s New Map (Englisch) Taschenbuch – 3. Mai 2005 von Thomas P.M. Barnett
    http://www.amazon.de/Pentagons-New-Thomas-P-M-Barnett/dp/0425202399/ref=asap_bc?ie=UTF8
  • Blueprint for Action: A Future Worth Creating (Englisch) Taschenbuch – 3. Oktober 2006
    von Thomas P.M. Barnett
    http://www.amazon.de/Blueprint-Action-Future-Worth-Creating/dp/0425211746/ref=asap_bc?ie=UTF8
  • Great Powers: America and the World After Bush (Englisch) Taschenbuch – 2. Februar 2010
    von Thomas P.M. Barnett
    http://www.amazon.de/Great-Powers-America-World-After/dp/0425232255/ref=asap_bc?ie=UTF8

Der Begriff Globalisierung?

“Unter Globalisierung versteht man die rechtliche, ökonomische und politische Vorrangstellung einer sogenannten “Einen Welt“ (“One World“) und ihrer Erfordernisse gegenüber den Belangen und Rechten der souveränen Nationen.

Die weltweite Arbeitsteilung, ohne Rücksichtnahme auf gewachsene regionale Strukturen, hat ein verflochtenes System von Abhängigkeiten entstehen lassen, ebenso die Zerstörung eigenständiger regionaler und nationaler Lebens- und Wirtschaftsformen. Die freie Marktwirtschaft wird zerstört, Weltkonzernen und Weltmonopolen ausgeliefert, und idealerweise wird ein solches Wirtschaftsleben zentralisiert durch eine Weltstaatsgewalt gelenkt.“ – Quelle: Metapedia – Weltnetz-Enzyklopädie

Auswirkungen der Globalisierung

  1. Globalisierung bedeutet Amerikanisierung. Die angebliche wechselseitige Bereicherung durch fremde und ferne Kulturen entpuppt sich als Farce zugunsten einer primitiven Standardisierung von Kunst, Musik, Kultur und Sprache.
  2. Der Traum vom Weltstaat wird zum Alptraum, weil die Einebnung der Unterschiede ganzer Völker und Kulturen im Zuge der Globalisierung damit unwiderruflich verknüpft ist.
  3. Dasselbe gilt für das Konzept “Multikulturelle Gesellschaft“. “Bunt“ führt zu “grau“.
  4. Wenn Globalisierung bedeutet, daß globale Unternehmen fast keine Steuern zahlen, dann ist Globalisierung irgendwann der Ruin für die ganze zivilisierte Welt.“ – Quelle: Metapedia – Weltnetz-Enzyklopädie

Thomas P. M. Barnett

Thomas P. M. Barnett (* 1962 in Chilton, Wisconsin) ist ein US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Militärstrategie. Im Jahre 2000 wurde er von der Firma Cantor Fitzgerald beauftragt, ein Forschungsprojekt über globale Militärstrategien zu leiten. Er vertritt zerstörerische Positionen und will die Globalisierung mittels Rassenvermischung sowie kultureller und religiöser Gleichschaltung herbeiführen.

Bereits vor dem Anschlag im September 2001 auf das World Trade Center in New York hatte Barnett den radikalen Islam in seinen Hypothesen als möglichen Hauptfeind der Weltmacht USA dargestellt. Dieser theoretische Ansatz überzeugte zunächst nicht, gewann aber durch die Ereignisse am 11. September 2001 überraschend an Bedeutung. Bereits im März 2002 konnten erste geostrategische Ergebnisse dem damaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vorgestellt werden.

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Thomas Barnett hat in zwei Büchern – „The Pentagon’s New Map“ und „Blueprint for Action“ – die Strategie der Globalisierer zur Erreichung der Weltherrschaft dargelegt. Besonders interessant an diesen Büchern ist nicht nur der Inhalt, sondern auch das sie bisher nicht übersetzt werden dürfen.

Zitate von Thomas P. M. Barnett aus den zwei genannten Büchern

Der erste Versuch einer Globalisierung

“Die beiden Weltkriege, im Zusammenwirken mit dem selbstzerstörerischen wirtschaftlichen Nationalismus der 30er Jahre, machten alle Erfolge zunichte, die bereits seit 1870 auf dem Wege zur ersten Globalisierung der Welt erreicht worden waren. Nach 1945 beschlossen die USA die Errichtung einer neuen globalen Weltordnung und schritten deshalb zur Umsetzung der Globalisierungsphase II.“

Über die Rolle der USA in Bezug auf die Globalisierung

.. „weil sich Amerika zu den universellen Idealen von Freiheit und Gleichheit, und zu keiner ethnisch definierten Identität oder zu einem ‚geheiligten Vaterland‘ bekennt, entwickelte es sich zur ersten multinationalen Staatenunion der Welt. Wir sind deshalb der Born, die Leuchte der Globalisierung. Dies können wir genauso wenig verleugnen, wie wir uns selbst verleugnen könnten. Unsere Interessen sind global, weil die Globalisierung global sein muß! (Wörtlich: Our interests are global because globalization must be global).“

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Freier Kapitalverkehr
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NATO- Osterweiterung