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Der Zusammenbruch der USA und das Ende der Welt

Von Paul Craig Roberts am 08. Juli 2012

In der vor kurzem erschienenen Kolumne „Kann die Welt Washingtons Überheblichkeit überleben?“ habe ich versprochen zu untersuchen, ob die Wirtschaft der USA zusammenbrechen wird, ehe Washington uns in seinem Streben nach der Weltherrschaft in eine Konfrontation mit Rußland und China bringt.

Washington befindet sich im Krieg seit Oktober 2001, als Präsident George W. Bush einen Vorwand ausheckte, um den Überfall der USA auf Afghanistan zu befehlen. Dieser Krieg wanderte in die zweite Reihe, als Bush einen weiteren Vorwand ausheckte, um den Überfall auf den Irak im Jahr 2003 anzuordnen, einen Krieg, der ohne erkennbaren Erfolg 8 Jahre lang andauert und den Irak in ein Chaos gestürzt hat, mit tagtäglich Dutzenden Toten und Verwundeten, einem neuen starken Mann an der Stelle des illegal hingerichteten ehemaligen starken Mannes, und der Wahrscheinlichkeit, daß die weiter anhaltende Gewalt zum Bürgerkrieg wird.

Nach seiner Wahl schickte Präsident Obama törichterweise weitere Soldaten nach Afghanistan und erneuerte die Intensität dieses Krieges, der jetzt in seinem elften Jahr steht und keine Erfolge erbracht hat.

Diese beiden Kriege waren teuer. Gemäß Schätzungen von Joseph Stiglitz und Linda Bilmes belaufen sich die Kosten für den Krieg gegen den Irak für die Steuerzahler der USA auf insgesamt $3 Billionen. Das Gleiche gilt für den Krieg gegen Afghanistan. Anders gesagt verdoppelten die beiden nutzlosen Kriege die Staatsschulden der USA. Das ist der Grund dafür, daß kein Geld vorhanden ist für soziale Sicherheit, Medicare, Medicaid, Lebensmittelmarken, Umweltschutz und das soziale Sicherheitsnetz.

Die Amerikaner haben durch die Kriege gar nichts gewonnen, aber nachdem die Kriegsschulden nie zurückgezahlt werden können, werden die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Nachkommen für alle Ewigkeit Zinsen für $6.000 Milliarden Kriegsschulden bezahlen müssen.

Nicht zufrieden mit diesen Kriegen, führt das Bush/Obama-Regime unter Verletzung des Internationalen Rechts Militäroperationen in Pakistan, Jemen und Afrika durch, organisierte den Sturz der libyschen Regierung durch Waffengewalt, arbeitet zur Zeit daran, die syrische Regierung zu stürzen und läßt weiterhin militärische Kräfte gegen den Iran auffahren.

Nachdem es die moslemischen Gegner, die es geschaffen hat, für unzureichend erachtet von deren Energien und Budget her, hat Washington Rußland mit Militärbasen umstellt und hat mit der Einkreisung Chinas begonnen. Washington hat angekündigt, daß der Großteil seiner Seestreitkräfte im Lauf der kommenden Jahre in den Pazifik verlegt werden wird, Washington arbeitet auch daran, seine Marinebasis auf den Philippinen wieder in Betrieb zu nehmen, eine neue auf einer südkoreanischen Insel aufzubauen, einen Marinestützpunkt in Vietnam zu erwerben sowie Luftwaffen- und Militärbasen anderswo in Asien.

In Thailand versucht Washington, mit den üblichen Schmiergeldern einen Luftwaffenstützpunkt zu kaufen, den es im Vietnamkrieg benützt hat. Dagegen gibt es Widerstand, weil das Land nicht in Washingtons absehbaren Konflikt mit China hineingezogen werden will. Laut thailändischen Zeitungen erklärte Washington, indem es den wirklichen Grund für die Luftwaffenbasis herunterspielte, der Regierung Thailands, daß die Basis für „humanitäre Einsätze“ benötigt würde. Das zog nicht, also ließ Washington die NASA um die Luftwaffenbasis fragen, um dort „Wetterexperimente“ durchzuführen. Ob dieser Schmäh Erfolg hat, wird man sehen.

Marinesoldaten der Vereinigten Staaten von Amerika wurden nach Australien und Asien geschickt.

China und Rußland (und den Iran) einzugrenzen ist ein massives Unterfangen für ein Land, das finanziell am Ende ist. Mit Kriegen und Banksterfreikäufen haben Bush und Obama die Staatsschulden der USA verdoppelt, während sie verabsäumten, auf die Desintegration der Wirtschaft der USA einzugehen und auf die wachsenden Schwierigkeiten der Bürger der USA.

Die folgenden Statistiken werden mit freundlicher Genehmigung von www.shadowstats.com wiedergegeben:


Das jährliche Budgetdefizit der Vereinigten Staaten von Amerika kommt in einer Höhe von etwa $1,5 Billionen ohne Aussicht auf Verringerung zu den angehäuften Schulden dazu. Das Finanzsystem liegt in Trümmern und erfordert fortgesetzte Freikäufe. Die Wirtschaft ist ruiniert und war nicht in der Lage, gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, ja nicht einmal irgendwelche Arbeitsplätze. Trotz Jahren des Bevölkerungswachstums liegt die Zahl der Arbeitsplätze Mitte 2012 gleich hoch wie 2005 und beträchtlich niedriger als 2008. Dennoch sagen uns die Regierung und die Medienhuren, daß es hierzulande aufwärts geht.

Laut dem Amt für Arbeitsstatistik der Vereinigten Staaten von Amerika betrug die Zahl der Beschäftigten 2011 nur eine Million mehr als 2002. Nachdem es rund 150.000 neue Arbeitsplätze im Monat braucht, um mit dem Bevölkerungswachstum mitzuziehen, bleibt unter dem Strich ein Verlust von 15 Millionen Arbeitsplätzen in den letzten zehn Jahren.

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