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Dem Negativzins folgt zwingend das Bargeldverbot

Inzwischen will man aber doch mit aller Macht auch die kleinen Sparer mit einem Negativzins zur Kasse bitten, denn das Kleinvieh macht in der Masse schließlich einen ziemlich großen Haufen.

Es lassen sich mit Leichtigkeit viele weitere Argumente gegen Bargeld finden. Sie glauben noch nicht an die RFID-Chips in den Scheinen? Einfach mal in die Mikrowelle legen? Wenn da im eingeschalteten Zustand nichts aufblitz, dann war tatsächlich keiner drin oder bereits desinfiziert. Wenigstens bei den neuen Geldscheinen blitzt es aber durchgängig schön ([YouTube]). Spätestens wenn mit den hier bereits skizzierten Risiken vermehrt medial auf die Verbraucher eingedroschen wird, ist das Bargeldverbot nicht mehr sonderlich weit weg.

Monetasien: Die Aussichten im Kampf der Regierungen und Konzerne gegen die auszuplündernde Masse Mensch werden immer finsterer … für die Menschen. Derzeit wird im Rahmen der Geldpolitik der sogenannte Negativzins immer weiter hoffähig gemacht und wie es aussieht auch gnadenlos durchgesetzt. Statt nun zuzugeben, daß das aktuelle Wirtschaftssystem, basierend auf Zins und Zinseszins, das eigentliche zu überwindende Übel ist, wird bis zum endgültigen Zusammenbruch weiter auf Kosmetik und Placebo-Maßnahmen gesetzt. Im Gegenteil die Umverteilung von unten nach oben wird nochmals massiv forciert.

Galt bis vor Monaten noch, daß der Negativzins sich wohl nicht so recht durchsetzen würde, an allen Ecken und Kanten wurde Skepsis gepredigt, sieht es an der Geldfront inzwischen ganz anders aus.

Man begann zunächst damit, nur die Konzerne mit Negativzins zu belasten. Jene Betriebe die große Guthaben bei den Banken unterhielten. Dies in dem wissen, daß diese Unternehmen sich dagegen nicht wehren konnten, weil eine Bargeldhaltung für sie völlig unpraktikabel ist. Das ganze hatte eine erkennbare strategische Ausrichtung, bei der es zunächst nur darum ging die Akzeptanz für den Negativzins unters Volk zu bringen.

Inzwischen will man aber doch mit aller Macht auch die kleinen Sparer mit einem Negativzins zur Kasse bitten, denn das Kleinvieh macht in der Masse schließlich einen ziemlich großen Haufen. Dieser Griff in Bürgers Lasse war allerdings längst zu erwarten, weil die Bundesbürger einfach noch zu viel Guthaben bei den Banken unterhalten, die es gilt in die richtigen Hände (nach oben) zu befördern, aber unterhalb einer imaginären Schmerzgrenze. Und wie man es am Ende macht, daß hat schon der Schäuble längst verkündet.

Im Endeffekt werden die Superreichen durch diese Maßnahme nicht sonderlich beeinträchtigt oder gar entreichert, ganz im Gegenteil, sie sind diejenigen die weiterhin richtig kassieren, weil sie am Ende dieser monetären Nahrungskette den Staaten und den Banken das Scheingeld zur Verfügung stellen. Selbstredend gegen einen guten (Zinses)Zins. In der Liga redet man auch nicht mehr über Negativzins, ist dort völlig verpönt. Man stelle sich nur einmal vor, die Bundesrepublik Deutschland möchte jetzt ihre Staatsanleihen zu einem satten Negativzins an den Markt bringen. Wie groß möchte da wohl der Ansturm der Anleger auf diese Papiere ausfallen, wenn die Geld dafür mitbringen sollten?

Zum Beleg der Ausweitung des praktizierten Negativzinses hier eine nette Geschichte dazu: Negativzins trifft auch Kleinanleger … [Handelsblatt]. Nur analysiert die Quelle die Geschichte nicht bis zur bitteren Neige. Denn es kommt jedem Leser sofort in den Sinn: „dann holen wir unser Geld da weg“! Das wäre die einfachste Konsequenz die folgt, wenn der Negativzins erst einmal flächendeckend den Sparern in den Schoß fällt. Es gibt dann keinen Grund sein Geld auf der Bank zu lassen … außer eben: das Bargeld wird verboten. Dann kommt Merkels Lieblingswort einmal mehr zum Tragen: „alterntivlos“! Denn virtuelles Geld kann man nirgendwo anders als auf dem Konto bei einer zugelassenen Bank lagern und damit ist man der offiziellen Beraubung in Form des Negativzinses schutzlos preisgegeben … so auch der Plan?

Und genau an dieser ziemlich heiklen Geldfront rechnen wir stark mit den nächsten, bereits in Vorbereitung befindlichen Ammenmärchen, rund um das Thema Bargeld und seiner Gefährlichkeit. Wie kriminalitätsfördernd doch das ganze Scheingeld ist, daß die Handhabung einfach zu unsicher ist und auch das Risiko für die Menschen, die mit Bargeld hantieren, einfach viel zu groß ist. Auch die Kontrolle des Bargeldes gestaltet sich zu schwierig, wenngleich die Geldscheine alle einen RFID Chip hätten … [IKnews]. Es lassen sich mit Leichtigkeit viele weitere Argumente gegen Bargeld finden. Sie glauben noch nicht an die RFID-Chips in den Scheinen? Einfach mal in die Mikrowelle legen? Wenn da im eingeschalteten Zustand nichts aufblitz, dann war tatsächlich keiner drin oder bereits desinfiziert. Wenigstens bei den neuen Geldscheinen blitzt es aber durchgängig schön ([YouTube]). Spätestens wenn mit den hier bereits skizzierten Risiken vermehrt medial auf die Verbraucher eingedroschen wird, ist das Bargeldverbot nicht mehr sonderlich weit weg.

Der Negativzins ist so eine Art zwingende Vorbereitung für diesen Super-Coup, auch wenn viele Menschen das so noch nicht wahrhaben möchten. Garantiert wird der Gesetzgeber schon von vielen Lobbyisten belagert, dazu überteuert und schlecht beraten, entsprechende Bargeldverbote gesetzlich vorzubereiten, weil sonst das scharfe Instrument des Negativzinses stumpf werden könnte und der Sturm auf die Banken losbricht. Und wenn wir schon dabei sind, wird mit Sicherheit ein entsprechendes Bargeldverbot nicht nur in Deutschland, sondern gleich europaweit und zeitgleich in der Riege der Euro-Teilnehmerstaaten durchgesetzt. Auch hier sei wieder an Wolfgang Schäubles atemberaubende Worte erinnert.Bild

Wir werden in den kommenden Monaten, vermutlich in immer rascherer Abfolge, immer mehr Meldungen zum Thema Negativzins als geldpolitische Maßnahme serviert bekommen. Flankierend natürlich auch den weiter anschwellenden Schrei nach einem Bargeldverbot, weil sonst die Banken abermals in große Not geraten könnten, wenn die Massen einfach alle ihr Geld dort wegholten, Wobei uns die Rettung von Banken ja eine Herzensangelegenheit ist … würden wir sonst soviel Steuerknete dort reinpumpen? Das Bargeldverbot ist derart zwingend, damit sich der gemeine Mensch der staatlich bereits voll durchgestylten Beraubung nicht im Ansatz widersetzen kann. Willkommen in Huxleys schöner neuer EU-Welt … [Wikipedia], vermutlich wird die EU aber noch viel besser und ausgereifter werden, als es der Aldous Huxley zu fabulieren wagte.