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Bücher von und mit Prof. Dr. Jospeh Huber

Bücher von und mit Prof. Dr. Jospeh Huber

Vollgeldreform

Wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können, Beiträge von H.-Chr. Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi. Edition Zeitpunkt 2012.

buch2

4. überarb. Auflage, Marburg: Metropolis Verlag 2014

 

buch3

Deutsche Fassung von Huber/Robertson Creating New Money, übers. von K. Karwat, Metropolis Verlag Marburg 2014 (zuerst Gauke, Kiel 2008)

buch4

IM BUCH VOLLGELD (BERLIN: DUNCKER & HUMBLOT 1998) WURDE DAS VOLLGELDKONZEPT AUF S. 166-287 ERSTMALIG PUBLIZIERT.

 

Auszug aus der Broschüre zur Vollgeldreform, HIER zum Runterladen:

1.1 Die bestehende Geldordnung ist unnötig kompliziert und intransparent

Alle haben mit Geld zu tun, aber kaum jemand versteht das heutige Geldsystem. Es handelt sich um

– ein System aus drei Akteursgruppen: erstens Zentralbank, zweitens Banken, drittens Publikum. Das geldbenutzende Publikum setzt sich zusammen aus Firmen, Privatpersonen und öffentlichen Haushalten.
– ein zweistufiges Bankensystem: erste Stufe Zentralbanken zu Banken, zweite Stufe Banken zu Publikum.
– ein System mit einem dreifachen, gesplitteten Geldkreislauf: erstens der Interbankenkreislauf mit Zentralbankgeld (Guthaben auf den Konten der Banken bei der Zentralbank), zweitens der Publikumskreislauf mit Giralgeld (unbares Geld auf den laufenden Girokonten der Kunden bei ihrer Bank), drittens der Bargeldkreislauf. Interbankenkreislauf und Publikumskreislauf vermischen sich nicht. Das Bargeld (Banknoten, Münzen) ist eine Wechselmenge, die aus den beiden anderen Kreisläufen ausgewechselt und wieder in sie eingewechselt werden kann.
– Dieses Geldsystem besteht als fraktionales Reservesystem, in dem multiple Geldschöpfung stattfindet. Das heißt, die Giralgeldschöpfung per Kredit sowie sonstige Umsätze der Banken beruhen auf Zahlungsreserven, die nur einen Bruchteil (eine Fraktion) der betreffenden Summen darstellen. Oder umgekehrt gesagt, eine gegebene Summe an Zahlungsreserven dient zur Vergabe von Krediten in Höhe eines Vielfachen (eines Multiplen) davon.

In einem Vollgeld-Regime gäbe es nur noch eine einzige, voll integrierte Geldmenge M, die vollständig von der unabhängigen staatlichen Zentralbank, der Monetative, geschöpft wird, wobei dieses Geld nach Inumlaufbringung direkt von überall nach überall fließen kann, gleich ob bei Banken oder Nichtbanken – einfach nur eine Art Geld, einfach zu verstehen, zu handhaben und zu kontrollieren, ohne fraktionale Reserven und Giralgeld.

Weiter auf : http://www.vollgeld.de/vollgeld-broschuere

Vollgeldreform – Gründe, Umsetzung, Folgen

Die Gründe. Das heutige System ist
1.1 … unnötig kompliziert und intransparent
1.2 … außer Kontrolle
1.3 … überschießend und inflationär
1.4 … Krisenmotor und Schuldenfalle
1.5 … fördert die überbordende Staatsverschuldung
1.6 … unsicher
1.7 … ungerecht und illegitim
1.8 … ordnungspolitisch falsch verfasst

Die Reform praktisch, insbesondere rechtlich und finanztechnisch
2.1 Vollständiges staatliches Geldregal
2.2 Girokonten werden Geldkonten. Giralgeld wird Vollgeld
2.3 Wie Vollgeld in Umlauf kommt. Originäre und Zins-Seigniorage

Folgen der Reform
3.1 Geld
3.2 Geldbenutzung. Geldkonten und Anlagekonten
3.3 Banken
3.4 Zentralbank (Monetative) und Geldpolitik
3.5 Inflation und Asset Inflation
3.6 Zinslenkung der Finanzwirtschaft
3.7 Öffentliche Haushalte, Seigniorage
3.8 Tilgung der Staatsschulden durch einmalige Übergangs-Seigniorage
3.9 Geldverkehr mit dem Ausland

Link zu: Weitere Fragen zur Vollgeldreform