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15 Jahre an der Macht: Die markantesten Sprüche von Wladimir Putin

Wladimir Wladimirowitsch Putin wurde am 7. Oktober 1952 in Leningrad (heute Sankt Petersburg) geboren.

Am 26. März 2000 ging Wladimir Putin in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen als Sieger hervor. Für ihn stimmten 52,94 Prozent der Wähler. In den vergangenen 15 Jahren haben sich einige klare Definitionen, Scherze und Sprüche Putins eingeprägt. Hier eine Auswahl:

Im Klo kaltmachen

Das ist wohl die bekannteste Äußerung Putins als Ministerpräsident. Sie stammt vom September 1999. „Die russischen Flugzeuge führen in Tschetschenien Schläge ausschließlich gegen Stützpunkte der Terroristen und werden das auch weiterhin tun, und das wird so lange dauern, wo auch immer sich Terroristen befinden. Wir werden die Terroristen überallhin verfolgen, wenn im Flughafen, dann im Flughafen. Das heißt, verzeihen Sie mir das, aber sollten wir sie in der Toilette aufgreifen, dann werden wir sie letztlich auch im Klo kaltmachen. Das war‘s, diese Frage ist endgültig abgeschlossen“.

Es ist untergegangen

In einem Interview mit CNN-Moderator Larry King antwortete Wladimir Putin im September 2000 auf die Frage, was mit dem russischen U-Boot Kursk geschehen ist, kurz: „Es ist untergegangen“. Die Antwort des Präsidenten rief bei der russischen Gesellschaft unterschiedliche Reaktionen hervor, viele verurteilten das Staatsoberhaupt für „das halbspöttische Lächeln“ und den Zynismus der Antwort. Der legendäre Larry King bezeichnete zehn Jahre nach dem Interview Putins Antwort zum Kursk-Untergang jedoch als „brilliant“ und ergänzte, daß es einer der “markantesten Momente im Fernsehen“ war, die eine stürmische Reaktion der Zuschauer hervorriefen.

Ein Staatsmann sollte zumindest einen Kopf haben

Bei einer Pressekonferenz antwortete Putin Hillary Clinton, die zuvor geäußert hatte, daß er keine Seele habe. „Ich denke, ein Staatsmann sollte zumindest einen Kopf haben. Um zwischenstaatliche Beziehungen aufzubauen, sollte man sich nicht von Emotionen, sondern von den fundamentalen Interessen seines Landes leiten lassen“.

Es gibt niemanden, mit dem man reden kann

„Ob ich ein lupenreiner Demokrat bin? Natürlich, ich bin ein absoluter und lupenreiner Demokrat. Aber wissenSie, was daran traurig ist? Dass ich der einzige solche bin, es gibt keinen anderen solchen in dieser Welt. Nach dem Tod von Mahatma Gandhi gibt es niemanden, mit dem man reden kann“, beklagte sich Präsident Putin 2007.

Über die UdSSR

Journalisten fragten den Präsidenten oft nach seiner Meinung zur Sowjetunion. 2005 antwortete er, daß “der Zerfall der Sowjetunion die größte geopolitische Katastrophe des Jahrhunderts war“, und fünf Jahre später sagte er: „Wer den Zerfall der UdSSR nicht bedauert, hat kein Herz, und wer ihre Wiederherstellung in der ursprünglichen Form will, hat keinen Kopf“.

Die Krim kann nur russisch sein

Nach der Wiedervereinigung der Halbinsel Krim und Sewastopols mit Rußland 2014 sagte Putin, daß „im Herzen, im bewußtsein der Menschen die Krim ein untrennbarer Bestandteil Rußlands war und bleibt. Die Krim kann faktisch nur russisch sein“.

Wäre Berlusconi homosexuell…

„Berlusconi wird dafür verurteilt, daß er mit Frauen zusammenlebt. Wäre er ein Homosexueller, hätte man ihm kein Haar gekrümmt“.

Ein schlechter Christ

„Ich bin wohl ein schlechter Christ. Wenn man auf eine Wange schlägt, muß man auch die andere hinhalten. Aber moralisch bin ich dazu noch nicht bereit. Wenn uns auf die Wangen geschlagen wird, müssen wir antworten, sonst werden wir ewig geschlagen“, gestand Putin 2012 ein.

Gott hat uns alle gleich erschaffen

Im September 2013 veröffentlichte Putin einen Artikel in der “New York Times”, in dem er die Äußerung von US-Präsident Barack Obama, die amerikanische Nation sei etwas Außergewöhnliches, kommentierte. „Sehr gefährlich ist es, die Menschen dafür zu begeistern, daß sie sich für etwas Exklusives halten, aus welcher Motivation auch immer. Wenn wir Gott um seinen Segen bitten, sollten wir nicht vergessen, daß Gott uns gleich erschaffen hat“, erinnerte der Russische Präsident